Hütten

Meine Hütte ist weit weg und ich weiß nichts (russisches Sprichwort).

Direkt am Mühlgraben befinden sich drei Hütten. Eine gute Hütte hat einen Namen. Wir haben zum Beispiel „die Blockhütte“ (weil diese Hütte nie anders genannt wurde), „Werners Blockhütte“ (weil Werner sie gebaut hat). Und neuerdings haben wir auch den A-frame. (Weil die Form der Hütte wie ein „A“ aussieht) Juwelen an einem der schönsten Plätze auf dem Grundstück der Strotzbüscher Mühle.

Alle Hütten bieten Platz für 4 Personen und die Einrichtung ist jeweils ähnlich. In der Küche sind Töpfe, Pfannen, Herd, Kühlschrank und eine Jerrycan für Wasser zu finden und natürlich bequeme Stühle und einen Tisch. Alle Betten sind mit guten Matratzen und Kissen ausgerüstet und mit Spannbettlaken bezogen. An kühlen Abenden oder wenn du es dir gemütlich machen willst, kannst du den Kamin an machen. Alles was du brauchst sind deine persönlichen Gegenstände und einen Schlafsack. Vor der Hütte befindet sich ein Tisch mit zwei Bänken, eine Feuerstelle und ein Grill. Dusche und Toilette sind 40 Meter entfernt, komfortabel also und trotzdem ein bisschen campen.

Werner's Hütte

Werners Hütte steht am Südhang. Neben die Hütte kannst du ganz gemütlich draußen sitzen. Dort ist viel Platz und man hat einen schönen Blick über das Gelände. Auf dem Dachboden (Vide) kann man schlafen, da befindet sich ein Doppelbett. Außerdem gibt es zwei Schlafzimmer mit jeweils einem Etagenbett. Im Prinzip könnten 6 Personen übernachten, aber dann würde der Wohnraum im Innenraum etwas eng. Deshalb denken wir, dass die Hütte eigentlich für 4 Personen gedacht ist, aber im Falle von ... gibt es eine Möglichkeit.

 

Die Blockhütte

Die Hütte liegt am weitesten hinten und du hast daher die meiste Privatsphäre. Außerdem gibt es vor der Hütte auch eine ansehnliche Rasenfläche. Wenn du mit mehr als vier Personen unterwegs bist, könntest du dort zusätzliche Zelte aufstellen. Diese Hütte hat auch ein Dachboden mit einem Doppelbett. Unter dem Dachboden befindet sich der Wohnraum, in dem sich neben dem Tisch und der Küchenzeile auch ein Schlafsofa befindet. Das Sofa hat ein ausziehbares Unterbett.

 

Das A-frame

In den 1960er Jahren war das A-Frame-Haus ein Symbol für Spiel, Freizeit und Leben im Freien. Heute voll im Trend als Tiny House, eine Alternative für dauerhaftes Wohnen. Und das zu Recht, die A-Form ist statisch beispiellos, das Dach und die Hälfte der Wände bilden eine smarte Einheit, und es ist zudem relativ einfach selbst zu bauen.

Das haben wir in den vergangenen Wintern gemacht. Dabei haben wir uns ein besonderes Ziel gesetzt. Das A-fram soll sich von Mai bis September anfühlen und riechen wie ein Zelt, also ein Zelthaus. Mit einer Veranda, einer Tarp und einem (Zelt-)Tuch, das den Innen- und Außenbereich voneinander trennt. Im Winter wird das Tuch weggeräumt, die Veranda abgerissen und das Dach geschlossen. Die Küche wandert also „automatisch“ von außen nach innen. Das Zelthaus wird zur Hütte. Ein schöner Ecke, an dem man den Ofen anheizen und auf eine dicke Schneedecke hoffen kann.

Im Sommer ist die Veranda dein Zuhause und der Tarp bietet Schutz vor strahlender Sonne oder ein wenig Regen. Die Außenküche mit fließendem Wasser (ja, ja) ist leicht zu erreichen. Es gibt vier Schlafplätze im First des A-frames, ein Doppelbett und zwei Einzelbetten.

Bieg ab!
Nimm die steile und kurvenreiche Straße ins Tal.
Wir erwarten dich.

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